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YouTube Inventar mit Ads Data Hub messen

Verfasst von Alastair Grant, Product Owner

Seitdem Google die Reduktion von Third-Party Pixeln auf YouTube Inventar angekündigt hat, lautet eine der uns am Häufigsten gestellten Fragen: Wie beeinflusst das unsere Fähigkeit, die Sichtbarkeit von YouTube Kampagnen zu messen?

In Zukunft spielt Googles Reporting-Lösung Ads Data Hub (ADH) bei der Messung und Verifizierung für YouTube eine essentielle Rolle. Google gab dazu selbst bekannt: “Während mehr als 70 Prozent der Zeit YouTube auf mobilen Endgeräten angeschaut wird, können Pixel die Effektivität von Werbeanzeigen in mobilen Apps nicht melden.”

Nachdem wir Google Measurement Partner wurden, wurden wir zudem auch einer der frühesten Erstanwender der ADH Lösung. Meetrics arbeitet mittlerweile mit diesem System seit 2 Jahren und konzentrierte sich auf die Wiedergabe und Kontextualisierung von YouTube Sichtbarkeitsmessungen ohne die Nutzung von Pixeln. In diesem Artikel, erklären wir wie YouTube Kampagnen mit Hilfe von Googles Ads Data Hub ausgewertet werden können und was wir bisher aus unserer Arbeit gelernt haben.

Was ist Ads Data Hub und wie funktioniert es?

ADH ist Googles Methode auf die Daten in ihrer eigenen Cloud-basierten Daten Lösung BigQuery zuzugreifen ADH ist nicht nur für YouTube Daten, sondern bietet auch eine Übersicht über Googles Werbeplattformen, wie z.B. das Google Display Netzwerk und die Google Marketing Plattform, hinweg.

Hinsichtlich YouTube Inventar, ermöglicht ADH Werbetreibenden ihren Messdienstleistern (e.g. Meetrics) Zugriff auf diese Cloud-Daten zu geben und stellt “detaillierte Daten auf Impressionsebene über deren Medienkampagnen” zur Verfügung. Ihre Google Daten werden in BigQuery gespeichert, was Ihrem bevorzugten Verifizierungsanbieter ermöglicht, die Daten zu analysieren und so zusammenzustellen, dass spezifische und handlungsorientierte Erkenntnisse erschlossen werden können. Sie können dann diese Erkenntnisse nutzen, um Ihre eigenen YouTube Kampagnen zu optimieren.

Google ist sich dem Balanceakt zwischen granularen Daten und Privatsphäre ihrer Nutzer bewusst – keine Daten auf Nutzerebene dürfen ihr System verlassen. Daten, welche auf Impressionsebene abgefragt werden, werden aggregiert, um die Identifikation von Endbenutzern zu verhindern.

Falls eine bestimmte Abfrage nur ein paar Ergebnisse liefern sollte, könnten findige Unternehmen diese Informationen ihren eigenen Daten gegenüberstellen und Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten einzelner Endkunden ziehen. Um dem entgegenzuwirken, verwendet Google einen Aggregationsschwellwert von 50. Jedes mal, wenn ein Ergebnis weniger als 50 individuelle Nutzer beinhalten würde, verwirft das System die Abfrage. Auf dieser Regel basiert ein großer Teil unseres Erfahrungsschatzes über das Arbeiten mit ADH, welchen wir über die letzten 2 Jahre gewannen. Wir helfen unseren Kunden diese Fälle zu identifizieren und ihre Berichte so zu bearbeiten, dass ein Maximum ihrer Kampagnenergebnisse erfasst wird. 

Was ist der beste Weg, meine Kampagnen zu messen?

Wie mit jeder Kampagnenmessung, Vorausplanen ist essentiell.

Egal ob eine Google Ads oder DV360 Kampagne gemessen wird, muss Ihr Konto  mit dem Meetrics ADH Konto verknüpft sein. Dieser Prozess besteht lediglich aus wenigen online Formularen. Es kann jedoch ohne Weiteres einige Tage dauern, bevor die Verknüpfung etabliert ist. Sobald Sie der Verknüpfung von Ihrem Konto aus zustimmen, können sie jederzeit Meetrics zu einer Messung anleiten. Um die Existenz der Verbindung zu prüfen, ist es von Vorteil, eine genaue Übersicht über die zu messenden Kampagnen zu haben.

Googles Sichtbarkeits-Reporting, Active View, und Meetrics YouTube Viewability Lösung basieren auf der gleichen Technologie. An und für sich, misst Meetrics entsprechend der Sichtbarkeitsdefinition für Video des MRC, einschließlich der Time-On-Screen Werte und der sichtbaren Werbeaufrufe unter zusätzlichen Sichtbarkeitsdefinitionen. Für mehr Details zu den verfügbaren Metriken, richten Sie sich bitte an Ihren Google Ansprechpartner oder deren Kundendienst. 

Wie bereits angesprochen, können besonders spezifische Messungen (z.B. Kampagnen über viele Domains oder mit wenigen Impressionen verteilt auf eine große Anzahl an Platzierungen) Googles Aggregierungsanforderungen nicht erfüllen, falls sie unter den Schwellwert von 50 individuellen Benutzern fallen. Für ganzheitlichste Messergebnisse, sind wir in der Lage, Berichte zu bearbeiten, die Suche zu erweitern und manche Werbeeinblendungen wiederzugeben. Allerdings ist es generell ratsam, eine kleinere Anzahl weiter gefassterer Platzierungen, vielen Spezifischen vorzuziehen.

Wenn Sie Näheres darüber erfahren möchten, wie die Messbarkeit von Werbeanzeigen durch die Auswahl von Platzierungen beeinflusst werden kann, dann scheuen Sie sich nicht, uns jederzeit zu kontaktieren. Wir erzählen Ihnen gern mehr, wie sie Ihre YouTube Kampagnen mit Meetrics verbessern können.