Glossar

Begriffe aus dem Meetrics-Kosmos im Überblick

Hier finden Sie alle wichtigen Begriffe und Definitionen rund um unsere Produkte und Dienstleistungen genauer erklärt. Mit dem Glossar möchten wir Ihnen unsere technischen Lösungen und die digitale Branche greifbarer und verständlicher machen. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

ADAM-SUITE

Die ADAM-Suite ist Meetrics‘ Dashboard, in dem Kunden alle wichtigen KPIs auf einen Blick, aber dennoch sehr detalliert einsehen können. Hier werden alle Daten transparent und in Echtzeit dargestellt.

Ad Impressions Measured

Eine Ad Impression bezeichnet den Aufruf einer Werbeanzeige. Wenn unsere Technologie verbaut wurde, messen wir diesen Aufruf mit. Die Summe der mitgemessenen Aufrufe fassen wir unter Ad Impressions Measured zusammen.

Ad Impressions Total Rendered Served

Diese Zahl gibt an, wie viele Ad Impressions zusammen mit unserem Trackingtag ausgespielt wurden.

Export

Innerhalb unserer ADAM Suite gibt es einen eigenen Bereich nur für das Exportieren von Daten. Hier können Sie sich unterschiedliche Reportings zum Downloaden generieren und auch automatische Reportings aufsetzen.

Invalid Impressions

Die Anzahl der Ad Impressions, die künstlich generiert wird und dadurch das Auslieferungsvolumen vergrößert.

Messrate

Aufgrund technischer Limitierungen kann es vorkommen, dass wir einen Teil der Ad Impressions, mit denen unser Tag ausgeliefert wird, nicht messen können. Diese haben allerdings keinen Einfluss auf die Viewability Rate.

Projekt

Innerhalb der ADAM Suite finden Sie unterschiedliche Projekte, je nachdem wie Ihre Messung aufgesetzt wurde. Ein Projekt enthält beispielsweise alle Messdaten eines Werbetreibenden oder einer Agentur. Natürlich stellen wir sicher, dass nur Sie Zugriff auf Ihre Daten haben.

Widget

Damit Sie unser Dashboard Ihren Wünschen entsprechend aufbauen und strukturieren können, haben wir Widgets entwickelt. Diese können Sie passend zu Ihren Anforderungen wählen, ergänzen und vor allem modular platzieren. Dadurch sehen Sie die Daten auf einen Blick, die für Sie individuell besonders wichtig sind.

AD-TECH

Die Bezeichnung Ad-Tech kommt aus dem Englischen (Advertising Technology) und vereint alle Dienstleister und Produkte, die sich mit Advertising Technology beschäftigen. Darin sind auch AdVerification-Anbieter eingeschlossen.

In-App

In-App Traffic beschreibt Aufrufe und Auslieferungen auf mobilen Endgeräten, allerdings nicht mit dem darauf installierten Browser, sondern in lokalen Apps wie bspw. Nachrichten-Apps, Apps von sozialen Netzwerken oder Rezepte-Apps.

Mobile Enabled Webpages (MEW)

Hierunter fällt der Besuch mit dem Smartphone oder dem Tablet auf eine regulären oder mobile-optimierten Website. Da redaktionelle Inhalte und Werbemittel hier über HTML eingebunden werden, kann unsere Messung reibungslos eingesetzt werden.

MRAID

MRAID steht für „Mobile Rich Media Ad Interface Definitions“ und ist eine Funktion, die es ermöglicht Werbebanner auch in In-App Platzierungen auszuspielen. Diese Funktion wiederum ermöglicht es uns, bestimmte Prozesse und Vorgänge zu tracken, sodass wir u.a. die Viewability einer Ad ermitteln können.

Native Apps

Sogenannte Native Apps entstehen in der Programmiersprache mobiler Betriebssysteme. Das Werbemittel kann mittels WebView angezeigt werden. MRAID ermöglicht die Kommunkation zwischen WebView und Native App, wodurch die Viewability-Messung problemlos durchgeführt werden kann.

Tracking Tag

Sobald wir Ihr Projekt erstellt haben, erhalten Sie von uns einen Tracking-Tag. Tracking-Tags können generisch aufgebaut sein, d.h. sie enthalten Macros, welche uns die notwendigen Daten direkt aus Ihrem AdServer liefern, oder sie sind hardcodiert. In diesem Fall müssen Tags allerdings individuell für neue Kampagnenmessungen und Platzierungen erstellt werden. Ein generischer Tag könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

<script src=“https://s000.meetrics.net/bb-mx/prime/mtrcs_000000.js?pjid=000000cpid=12345&place=23456&size=ABC_34567&size=34567“ async=“async“></script>

Mit so einem Tag kann Meetrics alle Produkte parallel messen, wodurch das Handling vereinfach wird.

VAST / VAST 4.0

VAST steht als Abkürzung für den englischen Begriff „Video Ad Serving Template“ und ist in der Version 2.0 nahezu flächendeckend in Video-Playern integriert. Dieser Standard bietet die Möglichkeit einer sogenannten 5-Punkt-Messung, was bedeutet, dass an fünf Stellen im Video Messpixel verbaut werden, nämlich beim Start des Video, bei 25%, bei 50%, bei 75% und zum Ende. Wir können den Aufruf dieser Pixel verfolgen und dadurch eine Durchsichtrate (View-Through-Rate) ermitteln.

Um ein effektiveres Tracking zu erzielen, arbeiten wir an VAST 4.0 – diese Version trennt das Video vom Code und spezifiziert separate Aufrufe zur Unterstützung der Verifizierung und Interaktivität. Der Publisher wird nicht länger gezwungen, unbekannten Code zu laden, um mehr Informationen zur Ausspielung des Videos zu erhalten.

VPAID

Die Abkürzung VPAID steht für „Video Player Ad-Serving Interface Definition“ und wurde ursprünglich dafür entwickelt, Werbetreibenden die Möglichkeit zu geben, interaktive Inhalte in Video-Ads integrieren zu können. Diese Funktion erlaubt es, ein eigenes Skript im Werbemittel zu platzieren, wodurch dann bspw. die Viewability und auch andere KPIs gemessen werden können. Dieses Verfahren ist allerdings vor allem im deutschen Markt nicht verbreitet.

VIEWABILITY CHECK

Der Begriff Viewability (deutsch „Sichtbarkeit“) beschreibt die Sichtbarkeit einer digitalen Ad für das menschliche Auge. Dafür wird sowohl der Anteil der gesehenen Fläche, als auch die zeitliche Dauer der Sichtbarkeit berücksichtigt. Dieser KPI gilt als wichtiger Indikator für die Erfolgsmessung digitaler Kampagnen und Werbeanzeigen.

Unser Viewability Check misst diesen KPI und reported die daraus resultierenden Werte.

Above the Fold / Below the Fold

Diese beiden Ausdrücke beschreiben Gründe, warum ein Ad nicht sichtbar wurde. Entsprechend der englischen Übersetzung, war die Anzeige entweder zu weit oben oder zu weit unten positioniert. Als „Fold“ beschreibt man dabei den oberen oder unteren Rand des Viewports.

Benchmarks

Meetrics‘ veröffentlicht quartalsweise durchschnittliche Sichtbarkeitsraten für unterschiedliche Märkte und verschiedene Formate. Diese Daten generieren wir aus dem Traffic, den wir in dem jeweiligen Markt messen. Dadurch können wir die Benchmark errechnen. So können Sie Ihre Messwerte mit den Werten Ihres Markts abgleichen.

Metrik

Eine Metrik definiert einen angestrebten, prozentual sichtbaren Bereich einer Ad und die entsprechend angestrebte Sichtbarkeitsdauer in Sekunden.

50/1 bedeutet also, dass mindestens 50 % der Ad für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich gewesen sein müssen, damit Meetrics die Ad auch als sichtbar klassifiziert.

MRC-Standard

Das MRC (Media Rating Council) ist eine US-amerikanische Organisation, die international Akkreditierungsprozesse durchführt, um Standards innerhalb der Branche sicherzustellen. Diese Verfahren müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Reasons for Non-Viewability

Die Reasons for Non-Viewability weist aus, wieso eine Ad oder eine Platzierung nicht sichtbar wurde. Das wiederum hilft einschlägig dabei, die Sichtbarkeit einer Kampagnen zu optimieren. Die Informationen sind sowohl in der ADAM Suite, als auch in den Reportings einsehbar.

Sichtbare Fläche

Die Sichtbare Fläche beschreibt den prozentualen Anteil einer Ad, der von einem menschlichen User gesehen werden konnte. Durch diesen wiederum definiert sich die jeweilige Metrik: 50/1 bedeutet, dass 50% der Ad für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich waren.

Viewable Cost per Mille (vCPM)

„Cost per Mille“ beschreibt die Kosten die für die Auslieferung von 1.000 Ad Impressions berechnet werden. In einigen Märkten wird mittlerweile aber vermehrt nach den „Viewable Cost per Mille“ abgerechnet. Das heißt, dass nur die Ad Impressions berechnet werden, die tatsächlich sichtbar wurden.

Viewable Impressions

Eine Impression bezeichnet den Aufruf eines Werbebanners. Der Begriff „viewable“fügt hinzu, dass das Werbebanner bei diesem Aufruf außerdem, entsprechend der Metrik, als sichtbar (eng. „viewable) klassifiziert worden sein muss. Es handelt sich hierbei also nur um die Aufrufe eines Werbebanners, die auch von einem User gesehen wurden.

Viewport

Der Viewport beschreibt den Bereich einer Website, den der User sieht, ohne nach oben oder nach unten zu scrollen. Es ist also der Teil einer Website, den der User sofort nach dem Öffnen der Seite sieht.

Viewtime

Der Begriff Viewtime bezeichnet die Dauer, die eine Ad tatsächlich im sichtbaren Bereich positioniert war. Dieser wird in unserem Dashboard in Sekunden abgebildet.  Meetrics errechnet für Viewtime quartalsweise eine Benchmark, pro Markt und pro Format.

Viewability Definition

Der Begriff Viewability Definition kann als Synonym für den Begriff „Metrik“ verwendet werden und gibt an, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Ad als sichtbar gilt. Beispiel: 50/1, mindestens 50% eine Ad müssen für mindestens eine Sekunden im sichtbaren Bereich des Users gewesen sein.

ADFRAUD PREVENTION

AdFraud (deutsch „Werbebetrug“) bezeichnet einen Sachverhalt, bei dem Ad Impressions oder Klicks durch beispielsweise betrügerische Software generiert werden. Es gibt eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten und dementsprechend sind auch die Arten von Fraud vielfältig.

Unsere AdFraud Prevention deckt diesen Betrug auf und weist aus, um welche Fraud-Art es sich handelt.

Ad Stacking

Werbung wird übereinander platziert. Für den Seitenbesucher ist damit ein Teil der Werbung nicht sichtbar, die Platzierung können aber Ad Impression verursachen, die in Rechnung gestellt wird.

Browser Malware

Browser Extention Malware ist eine Fraud-Art, bei der eine Browsererweiterung das ursprüngliche Verhalten und die Funktionen des Browser beeinflusst. So werden beispielsweise Werbebanner von Fremdwerbemitteln übelagert, wodurch die von Ihnen ausgespielten Banner zwar ausgeliefert werden, allerdings nicht sichtbar.

Botnet Traffic

Als Botnet beschreibt man einen Zusammenschluss mehrerer Bots. Ein Bot im allgemeinen ist ein Mechanismus, der unter anderem automatisch Seiten aufruft und ein menschliches Userverhalten imitiert. Dabei werden auch Ad Impressions generiert, welche aber nicht vom menschlichen Auge gesehen werden.

Domain Spoofing

Seitenaufrufe werden in der Absicht manipuliert, bekannte Domains an Auslieferungssystem von Werbung auszugeben, tatsächlich aber den Traffic auf fragwürdigen Webseiten stattfinden zu lassen.

Hijacked Device

Geräte von Nutzern, auf  denen unbemerkt Browser, Apps und andere Programme installiert wurden, um damit manipulierte Seiten- und App-Zugriffe durchführen zu können.

Incentivized Surfbar

Hierbei handelt es sich um Browsererweiterungen aus dem Pay-to-Surf und Pay-to-Click Bereich. Dabei werden User dazu animiert, Seiten aufzurufen oder auf Werbeanzeigen zu klicken, um dann dafür bezahlt zu werden.

Künstlicher Traffic

Der Begriff „künstlicher Traffic“ beschreibt Seitenaufrufe und Ad Impressions, welche bspw. von Bot-Netzwerken verursacht werden. Dahinter steckt kein menschlicher User, sondern lediglich Softwaresysteme, welche künstlich das Auslieferungsvolumen vergrößern.

Non-Human Traffic

Non-Human Traffic (NHT) definiert Traffic, der nicht menschlicher Natur ist. Häufig wird er durch Bots generiert.

Sophisticated Invalid Traffic (SIVT)

Der MRC unterscheiden zwischen General Invalid Traffic (GIVT) und Sophisticated Invalid Traffic (SIVT). Unter GIVT fallen bspw. Crawler, welche Seiten nach Informationen durchsuchen. SIVT beinhaltet hingegen tatsächlich fraudulenten Traffic, also bspw. Bots, Sitebars und Browser Malware.

Suspicious Behavior

Wenn ein User untypisches Verhalten ausübt, erfassen wir dies als „Suspicious Behavior“. Darunter fallen bspw. Klicks auf unsichtbare Banner, unübliches Scrolling-Verhalten oder andere ungewöhnliche Muster.

Suspicious Pages

Unter „Suspicious Pages“ versteht man Seiten, die unübliche Parameter aufweisen. Hierunter fallen u.a. verschleierte URLs oder sog. „stacked ads“, also Banner die in einem falschen AdSlot geladen werden, sodass mehrer Banner parallel ausgeliefert werden können.

AUDIENCE VERIFICATION

Dies ist unsere Zielgruppenmessung, welche wir in Zusammenarbeit mit internationalen Panelanbietern durchführen.

Deterministische Daten

Deterministische Daten beruhen auf eindeutig zuordenbaren Kundenfakten, die zum Beispiel durch den Login eines Nutzers erfasst und zugewiesen werden können.

Panel

Ein Panel ist ein über längeren Zeitraum gleichbleibender Kreis von Personen, mit welchen langfristige Messungen durchgehführt werden.

Probablistisches Verfahren

Das probablistische Vorgehen basiert auf vollständig anonymisierten Profilen, die durch maschinelle oder statistische Lernverfahren erstellt werden.

Soziodemografische Daten

Hierunter versteht man Informationen und Daten, die mittels Methodiken aus der empirischen Sozialforschung gewonnen werden. Das sind beispielsweise:
– Geschlecht
– Alter
– Familienstand
– Bildung
– Haushaltsgröße
– Haushaltsnettoeinkommen
– Berufliche Situation

Target Group Check

Der Target Group Check ist Teil unserer Audience-Lösung. Dabei gleichen wir eine von Ihnen definierte Zielgruppe mit den tatsächlich angetroffenen Panelisten ab. Entsprechend der Relation zueinander geben wir Ihnen einen Matching-Faktor aus, demzufolge Sie beurteilen können, ob das Targeting richtig ausgesteuert und die passende Zielgruppe erreicht wird.

BRAND SAFETY

Je nach Kontext kann die Platzierung einer Ad in einem unpassenden Umfeld das Image der Marke stark beeinflussen. Um das zu vermeiden, gibt es unsere Brand Safety Lösung.

Automatisierte Auslieferungssysteme

Die Auslieferungskette eines Werbebanners wird immer mehr von Algorithmen und Softwarelösungen gesteuert. Durch diese automatisierten Auslieferungssysteme ist es oft schwierig, das Umfeld der Werbeanzeige im Vorfeld zu bestimmen oder auch im Nachgang zu reporten.

Brand Safety Kategorien

Innerhalb unseres Brand Safety Produkts unterteilen wir Keywords und Webseiten in die drei folgenden Kategorien:
Adult Content, Illegal Content und Violence.

Inappropriate Domains

Hierunter fallen Domains, welche für Werbeanzeigen ungeeignet sein können und dementsprechend das Markenimage negativ beeinflussen können. Das können bspw. Seiten sein, die gewaltverherrlichende Inhalte darstellen oder pornografische Elemente abbilden.

Markensicherheit

Das Umfeld einer Werbeanzeige kann dem Image einer Marke nachhaltigen Schaden verursachen, da der Inhalt der Website mit dem beworbenen Produkt in Verbindung gebracht wird. Durch das ausschließen schädlicher Websites wird die Markensicherheit und das Image geschützt.

Whitelist / Blacklist

In vielen Auslieferungssystemen kann man White- bzw. Blacklist hinterlegen. Dabei gibt eine Whitelist die Domains an, auf denen ein Banner ausschließliche laufen darf. Im Gegensatz dazu beinhaltet eine Blacklist alle URLs, auf denen die Ad auf gar keine Fall ausgespielt werden soll. Diese Listen können Sie auch bei uns hinterlegen, um somit eine Übersicht zu erhalten, inwiefern diese berücksichtigt werden.