Nach einer Steigerung in der ersten Jahreshälfte, sind die Sichtbarkeitsraten von Video Ads auf dem deutschen Online-Werbemarkt gesunken. Die Viewability-Raten für Display Formate befinden sich weiterhin auf einem Aufwärtstrend.

Berlin, 12. Oktober 2020 – Im dritten Quartal stieg die Sichtbarkeit von Display-Werbung weiter auf 64 Prozent an. Dagegen fällt die Sichtbarkeitsrate von Video Ads auf 91 Prozent. Dies ergibt der aktuelle Viewability Benchmark Report des führenden europäischen Mess- und Analyseunternehmens Meetrics. Der Benchmark-Report beinhaltet darüber hinaus eine detaillierte Übersicht zu einzelnen Ad-Formaten und Benchmarks für weitere Märkte. In dem Benchmark-Report werden auch die häufigsten Gründe für fehlende Sichtbarkeit nach ihrer prozentualen Verteilung ausgewiesen und welche positiven und negativen Trends in den verschiedenen Märkten für die Mediaplanung zu beachten sind. Nicht optimale Positionen von Displaywerbung sind weiterhin die häufigsten Gründe für fehlende Werbesichtbarkeit. Für Werbetreibende hält Meetrics Benchmarks für spezielle Branchen wie Automotive, Finance, FMCG oder Fashion bereit.

„Im Vergleich zu Display-Werbung ist die durchschnittliche Viewability bei Videowerbung zwar deutlich höher, aber gerade im Bewegtbildbereich gibt es deutliche Unterschiede in der Platzierungsqualität. Diese Unterschiede kommen bei der Betrachtung von Abspielraten allein nicht zum Vorschein. Man muss die Sichtbarkeit über die gesamte Dauer einer Videoanzeige messen, um sicherzustellen, dass Video Ads die Werbebotschaft verlässlich und effektiv übermitteln.“ erläutert Max von Hilgers, Managing Director & Co-Founder von Meetrics.

Die kompletten “Viewability Benchmarks”-Reports mit einer detaillierten Auflistung unterschiedlicher Banner-Formate stehen auf der Meetrics-Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung. In den vierteljährlichen Reports gibt Meetrics einen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie „50/1“ des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung „50/2“, d. h. das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.

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Düsseldorf und Berlin, 22. September 2020 – GroupM Germany als größtes Mediaagenturnetzwerk Deutschlands und das führende europäische Mess- und Analyseunternehmen, Meetrics, starten ein gemeinsames Pilotprojekt zum Einsatz von Ad-Refreshs in Werbekampagnen. Im Rahmen der dazugehörigen Studie wird weltweit erstmalig in dieser Breite und Detailtiefe analysiert, ob eine Ad Impression im Zuge eines Websitebesuchs nach einem zeitlichen Intervall automatisch aktualisiert und durch eine weitere Ad Impression ersetzt wird. Dabei erfasst Meetrics verschiedene Dimensionen des Ad-Refreshs, wie z. B. die Intervalllänge und die Platzierung auf einer Webseite. Ziel dieser Pilotstudie ist es, die Effekte dieser Anzeigenaktualisierungen auf die Sichtbarkeit und Wirkung der ausgespielten Werbung zu beleuchten.

Viele Webseitenbetreiber bzw. deren Adserver bespielen digitale Werbeplätze innerhalb eines Seitenbesuches mehrfach, was sich potenziell auf die Vermittelbarkeit von Werbebotschaften auswirken kann. Grundlage für dieses Vorgehen ist der Versuch der „Coalition for Better Ads“, Website-Clutter zu reduzieren. Ein Ziel, das sowohl GroupM Germany als auch Meetrics begrüßen. Werbetreibende und Mediaagenturen haben jedoch über die genaue Umsetzung dieser Praktiken nur wenig Transparenz und Kontrolle. Auf Basis des Pilotprojekts von GroupM Germany und Meetrics können nun erste Lösungswege erarbeitet werden, die Vermarkter und Publisher miteinbeziehen, um nachhaltige und wirksame Standards zu entwickeln.

Gleichzeitig wurde die Kooperation um Xandr als Trading Desk im Zuge dieses Pilotprojekts erweitert. Damit sind gemeinsame Kunden – zur GroupM Germany gehören u.a. die Agenturen Mindshare, MediaCom, Wavemaker und Essence – zukünftig nicht nur in der Lage, Transparenz zum Einsatz von Ad-Refresh zu erhalten, sondern auch Inventare so auszuwählen, dass Ad-Refresh auf Wunsch ausgesteuert werden kann.

„Unser Qualitätsmanagement wird in Zukunft deutlich von der Möglichkeit profitieren, Ad-Refreshs direkt in der Xandr DSP sichtbar machen zu können. Analysierte Inventare werden damit in Echtzeit überschaubar, ungewollte Ad-Refreshs können grundsätzlich vermieden werden. Für Werbungtreibende bedeutet dies ein wichtiges Plus an Transparenz, um ihre Mediaqualität aktiv zu optimieren“, so Konstantinos Papadatos Fragkos, Consultant Quality & Brand Safety bei GroupM Germany.

„Wir freuen uns, zusammen mit Meetrics ein Tool entwickelt zu haben, das unseren werbetreibenden Kunden einen Überblick über den fragmentierten Werbemarkt gewährt. Transparenz über Ad-Refresh Praktiken ist für uns essentiell, um mit unseren Partnern auf Vermarkterseite an gemeinsamen Qualitätsstandards zu arbeiten“, erläutert Jörn Strehlau, Managing Director GroupM.

„Wir freuen uns, Werbetreibenden und Agenturen ein wichtiges Steuer- und Kontrollwerkzeug an die Hand geben zu können, um sicherzustellen, dass Werbemittel ihre volle Wirkung erzielen und Ad-Refreshs nicht ungewollt einen limitierenden Wirkungsfaktor darstellen. Damit kann eine präzisere Verbindung zwischen eingesetztem Budget und Werbewirkung gezogen werden.“ fügt Philipp von Hilgers, Managing Director & Co-Founder Meetrics hinzu.

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Die Sichtbarkeit von Display-Formaten nimmt sowohl in Deutschland als auch international weiter zu. Ursache sind veränderte Mediennutzungsgewohnheiten in der Corona-Krise. Im Video-Bereich ist die Sichtbarkeit der Werbung gleich geblieben.

Berlin, 13. Juli 2020 – Display-Kampagnen profitieren von dem weniger ausgeschöpften Angebot an gut und lange sichtbaren Werbeplätzen. Dieses Ergebnis geht aus dem aktuellen „Viewability Benchmarks“-Report, den der führende europäische Messtechnologie- und Verifizierungsanbieter Meetrics herausgegeben hat, hervor. Der Benchmark-Report beinhaltet darüber hinaus eine detaillierte Übersicht zu einzelnen Ad-Formaten und Benchmarks für weitere Märkte. In dem Benchmark-Report werden auch die häufigsten Gründe für fehlende Sichtbarkeit nach ihrer prozentualen Verteilung ausgewiesen und welche positive und negative Trends in den verschiedenen Märkten für die Mediaplanung zu beachten sind.. Nicht optimale Positionen von Displaywerbung sind weiterhin die häufigsten Gründe für fehlende Werbesichtbarkeit. Für Werbetreibende hält Meetrics Benchmarks für spezielle Branchen wie Automotive, Finance, FMCG oder Fashion bereit.

„Die zurückliegenden Monate hatten massive Folgen für die Qualität der Werbeausspielungen. Die geringere Nachfrage nach Werbeplätzen bei erhöhter Mediennutzung ermöglichte, leichter denn je die Ausspielungsqualität der Werbung zu erhöhen. Für das kommende, entscheidende Quartal hält unser Report wichtige Basisdaten bereit, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen.“, erläutert Philipp von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics.

Die kompletten “Viewability Benchmarks”-Reports mit einer detaillierten Auflistung unterschiedlicher Banner-Formate stehen auf der Meetrics-Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung. In den vierteljährlichen Reports gibt Meetrics einen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie „50/1“ des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung „50/2“, d. h. das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.

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